Solaranreize und -rabatte in der Schweiz

Inhaltsverzeichnis

Solarrabatte in der Schweiz nutzen

Die Schweiz hat sich ehrgeizige Ziele für erneuerbare Energien gesetzt, darunter die Erhöhung der Solarenergiekapazität, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und Kernenergie zu verringern. Finanzielle Anreize spielen eine Schlüsselrolle bei der Einführung von Solar-Photovoltaik-Systemen (PV), um die nationalen Ziele für saubere Energie zu erreichen. 

Dieser Artikel bietet einen Überblick über die wichtigsten nationalen Solaranreizprogramme, die Hausbesitzern, Unternehmen und Organisationen zur Verfügung stehen, die in der Schweiz Solarmodule installieren möchten. Ziel ist es, die aktuellen Möglichkeiten zu erläutern, Fördermittel und Rabatte für den bundesweiten Ausbau der Solarenergie zu erhalten.

Übersicht über nationale Solarförderungen für die Schweiz

Der Schweizer Bund bietet landesweit mehrere Anreize, um die Installation von Solar-PV-Anlagen auf Gebäuden zu unterstützen. Die wichtigsten nationalen Programme sind:

Einmalige Anlagebeiträge (Einmalvergütung oder EIV)

Dieser Zuschuss deckt bis zu 30% Kosten für Anlagen unter 100 kW (KLEIV) und größere Anlagen (GREIV) ab. Die Preise hängen von der Größe, der Installationsart und dem Ausrichtungswinkel ab. Vertikale Fassaden erhalten höhere Tarife. Gebäudeeigentümer bewerben sich nach der Installation über Pronovo. Die Auszahlung dauert 1-2 Jahre.

Hohe Einmalvergütung (HEIV)

Anlagen bis 150 kW ohne Eigenverbrauch erhalten bis zu 60% Förderung. Über 150 kW werden die Tarife durch Auktionen festgelegt. 

Einspeisevergütung

Besitzer von PV-Anlagen können je nach Anlagengröße einen Festpreis von ca. 8-28 ct/kWh für die Einspeisung überschüssigen Stroms ins Netz erhalten. Netzbetreiber müssen zukaufen.

Zusätzliche Solar-PV-Anreize in der Schweiz:

  • Einkommenssteuerabzüge für Systemkosten, ausgenommen in den Kantonen Luzern und Graubünden
  • Neigungswinkelbonus für steil geneigte Paneele ≥75° 
  • Befreiung von bestimmten Netzentgelten für selbst verbrauchten Solarstrom
  • Höhenbonus für Anlagen ≥150 kW über 1500m Höhe

Im Jahr 2023 werden rund 600 Millionen CHF für EIV-Beiträge bereitgestellt, um die weitere Unterstützung des Bundes sicherzustellen. Kantone wie Zürich, Basel und Genf bieten zusätzliche Anreize.

Die Schweiz hat den Antragsprozess optimiert und durch Pronovo eine sofortige Finanzierung sichergestellt, wodurch es für Haushalte und Unternehmen einfach und attraktiv wird, Solarenergie einzuführen.

Wichtige Schritte für den Förderantragsprozess:

  • Die Installation kann bereits vor der Bewerbung beginnen
  • Bewerben Sie sich nach Abschluss der Installation bei Pronovo 
  • Erhalten Sie die Förderzahlung 1-2 Jahre später

Die Förderhöhe richtet sich nach der Anlagengröße und -art. Im Durchschnitt erhalten kleine Systeme etwa 450 CHF pro installierter kW, was 25–301 TP3T Kosten abdeckt.

Um potenzielle Subventionen abzuschätzen, können Verbraucher den Online-Subventionsrechner von Pronovo nutzen oder sich an erfahrene Solarinstallateure wie PG Solar wenden, um Ratschläge zur Maximierung der Anreize zu erhalten.

Kantonale und kommunale Solaranreizprogramme

Die Subventionen und Richtlinien für Solarenergie können in den 26 Kantonen und Tausenden Gemeinden der Schweiz erheblich variieren. Einige Regionen bieten zusätzlich zu nationalen Subventionen zusätzliche Anreize, um die lokale Einführung von Solarenergie zu fördern.

Mehrere Kantone und Städte bieten die großzügigsten Solarförderprogramme an:

Solar-PV-Förderung in Zürich

Bietet sowohl Investitionsbeiträge im Voraus, die 10% Kosten vor der Installation abdecken, als auch garantierte höhere Einspeisevergütungen für 15 Jahre – 50-100% über den nationalen Durchschnittssätzen. Systeme müssen ordnungsgemäß registriert sein.

Solar-PV-Förderung in Basel

Bis zu 40% Subventionen auf die Gesamtkosten von Solar-PV-Systemen, die über den nationalen Subventionssätzen liegen: sehr solarfreundliche Bauvorschriften und vereinfachte Genehmigungen.

Solar-PV-Förderungen in Genf

Bietet außerdem hohe Investitionszuschüsse, die etwa 301 TP3T Kosten abdecken – zusätzliche Boni, wenn Solar-PV mit einer Wärmepumpe oder dem Laden von Elektrofahrzeugen kombiniert wird.

Solar-PV-Förderung in Bern

Fordert Solar-PV für neue öffentliche Gebäude vor. Es gibt auch ein Solar-Contracting-Programm, das es den Bürgern ermöglicht, in gemeinsame Systeme zu investieren. 

Solar-PV-Förderungen in Lausanne

Strenge Solaranforderungen für Neubauten erfüllt. Außerdem wird die Energiespeicherung subventioniert, um Anreize für den Eigenverbrauch zu schaffen.

Solar-PV-Förderung in Luzern

Bietet Entwicklern kostenlose Beratung zur optimalen Integration von Solar-PV in Gebäude und Standorte.

Solar-PV-Förderung in Zug

Keine kantonalen Subventionen, aber aufgrund von Innovationen im Privatsektor und deren Einsatz als Steueroptimierungsstrategie die höchste Solar-Einführungsrate.

Solar-PV-Förderung in anderen Regionen und Gemeinden

Auch kleinere Regionen wie der Kanton Jura sind dank proaktiver Politik führend im Solarbereich – der Jura zahlt Einspeisetarife, die das Zwei- bis Dreifache des Landestarifs betragen.

Mehrere Gemeinden, darunter Winterthur, Baden und Thun, haben Solarpflichten für Neubauten eingeführt. Dies erfordert in vielen Fällen die Installation von PV-Anlagen.

Basel ist führend darin, Solarenergie für Mieter zugänglich zu machen und Wohnungsbewohner durch:

  • „Contracting“-Programme, bei denen Bewohner einen Solaranbieter für die Stromversorgung vor Ort bezahlen. 
  • Mehrfamilien-Solargenossenschaften, die gemeinsame Investitionen in größere Anlagen ermöglichen.
  • Bürokratische Erleichterung bei der Installation von PV-Anlagen auf Mietobjekten.

Auch die Städte Zürich, Genf und Lausanne verfügen über innovative kommunale Solarprogramme, die es Haushalten ermöglichen, Anteile an größeren Solaranlagen zu kaufen und eine Gutschrift auf ihre Stromrechnungen zu erhalten. 

Während die nationalen Richtlinien ein einheitliches Grundanreizniveau festlegen, bieten solarfreundliche Kantone und Städte zusätzliche attraktive Subventionen, Mandate und kreative Programme an, um eine breitere Einführung von Solarenergie zu ermöglichen. Die kommunale Unterstützung wird sich weiterentwickeln, um die lokalen Ziele für saubere Energie zu erreichen.

Anreize machen Solarenergie in der Schweiz erschwinglich

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Schweiz eine Reihe nationaler und regionaler Anreize bietet, die den Einsatz von Solar-PV-Systemen für Haushalte und Unternehmen erschwinglicher machen. Der Bund bietet konsistente Grundförderungen an, während solarfreundlichere Kantone und Gemeinden zusätzliche attraktive Rabatte, vereinfachte Genehmigungen und kreative Programme wie gemeinsame Solarprojekte anbieten.

Weitere Entwicklung der Solarpolitik erwartet

Da nationale und lokale Regierungen ehrgeizige Ziele für erneuerbare Energien und Emissionsreduzierungen festlegen, werden sich Subventionen und Fördermaßnahmen wahrscheinlich weiterentwickeln, um Anreize für den weiteren Ausbau der Photovoltaik in der Zukunft zu schaffen. Zu den bevorstehenden politischen Entwicklungen, die es zu beobachten gilt, gehören potenzielle Solarvorgaben für Neubauten und erhöhte Einspeisetarife.

Informieren Sie sich über lokale Solaranreize 

Interessierte Verbraucher und Unternehmen können sich bei lokalen Energieagenturen wie Swissolar oder dem Bundesamt für Energie nach weiteren Informationen zu Solaranreizen in ihrer Region erkundigen. Die Zusammenarbeit mit einem seriösen Solarinstallateur kann auch dabei helfen, sich in der Anreizlandschaft zurechtzufinden.

Gehen Sie mit PG Solar auf Solarenergie

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